Unterstützt das Volksbegehren zum Erhalt der Artenvielfalt! Näheres hier im ersten Tikker 2019

Jetzt aber schnell!, Letzter Tag zur Eintragung für das Volksbegehren zur Artenvielfalt
Außerdem der sehr umfangreiche erste Tikker 2019 ist ganz "druckfrisch" hier herunterzuladen.

Download Tikker 19-01

Volksbegehren Artenvielfalt, „Rettet die Bienen“ vom 31.01. – 13.02.2019

bei den Rathäusern eintragen u. a. initiiert durch die Parteien wie ÖDP, Bündnis 90 / „Die Grünen“, der Bayern SPD, den anerkannten Naturschutzverbänden wie LBV, BUND Naturschutz, sowie über weiterer 100 Verbände wie dem Landesverband Bayerischer Imker oder den Naturfreunden; auch der Bayerische Kanuverband ruft seine Mitglieder auf, sich an dem Volksbegehren zu beteiligen.
Dazu ist aber eine hohe Hürde zu bewältigen:Die Unterstützer müssen sich grundsätzlich während der Rathaus-Geschäftszeiten
eintragen, teilweise wird an Wochenenden geöffnet.
Das regional zuständige Rathaus und die entsprechenden Öffnungszeiten können über nachstehenden Link gesucht werden https://rathausfinder.volksbegehren-artenvielfalt.de/ Bitte Ausweis ins Rathaus mitnehmen.
Das Problem des Artenschwundes ist wissenschaftlich bewiesen:
von 1971 bis 2000 sind mehr Schmetterlingsarten verlorengegangen, als in den 200 Jahren zuvor; wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dass dafür die Landwirtschaft die Hauptschuld trägt. Sicher ist aber schon, dass die Landwirte, bedingt durch die große Flächennutzung einen entsprechend großen Anteil am Artenschwund mit verursachen. Mitverantwortlich sind aber auch die Produktion und Zulassung aus Wirtschaft und Politik. Erinnert sei an dieser Stelle an die Zulassung des Pestizids Glyphosat als Unkrautvernichtungsmittel in der Landwirtschaft und bezüglich des Vorwurfes der Überdüngung: warum wird der Kunstdünger nicht höher besteuert (?), und dadurch der Einsatz erschwert?
Nicht alles kann jedoch dem Primat des größtmöglichen Ertrages untergeordnet werden, es muss schon noch das ökologische Grundbewusstsein vorhanden bleiben. Wir können uns aber auch selbst den Spiegel vor das Gesicht halten. Es muss nicht wöchentlich zweimal der Rasen mit dem Rasen-Roboter gemäht werden. Ansonsten wird auch auf diesem zwar relativ kleinen Anteil, der Lebensraum für Insekten zurückgedrängt. Erinnert sei an dieser Stelle aber auch den täglichen Flächenfraß in Bayern, der 11,7 Hektar beträgt; das entspricht in etwa 17 Fußballfeldern. Pro Jahr also rund 43 km2 Freifläche „zum Wohle“ von Siedlungs- und Verkehrsflächen. Wenn dann das Ende der Wachstums-Fahnenstange erreicht ist und alle Freiflächen versiegelt wurden, wie wollen wir dann unseren Nachkommen die Natur erklären und wie soll dann das Niederschlagswasser abfließen können. Dann brauchen wir nämlich auch keinen Hochwasserschutz mehr.
Diese Ausführungen/Begründungen erheben keinen Anspruch auf abschließende Vollständigkeit, aber:
Dieses Volksbegehren ist es wert, auch vom Bayerischen Kanu-Verband unterstützt zu werden.
Um das Volksbegehren erfolgreich zu gestalten ist die Teilnahme von 10 % der wahlberechtigten Bürger in Bayern, also rund 1 Million Menschen erforderlich. Die BKV-Mitglieder könnten so ihren Beitrag zum Artenschutz leisten

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