Nationale Sichtung der Para Kanuten: Felix Höfner hat in seiner Klasse die Nase vorn

15 Sportler und Sportlerinnen aus neun Vereinen stellten sich der Herausforderung und kämpften um die Plätze in der deutschen Nationalmannschaft auf der Wedau in Duisburg, darunter der Kleinheubacher Felix Höfner. Die Rennen über die für Para Kanuten übliche 200 m-Strecke fanden wie immer zusammen für die olympischen und paralympischen Disziplinen statt.

Trotz des kalten Windes und bei Wassertemperaturen von knapp über 9 Grad erreichten gleich vier Damen auf Anhieb die A-Norm des DKV und des DBS. Der DBS ist dann auch die letztendlich entscheidende Instanz, der die Nominierung der Athleten für die Nationalmannschaft vornimmt.

In der stark besetzen Startklasse Kl2 lieferte sich Ivo Kilian vom Halleschen KC 54 einen harten Kampf mit dem erst 16-jährigen Felix Höfner (SC DHfK Leipzig/WSG Kleinheubach). In beiden Rennen lag am Ende der junge Rollstuhlfahrer vorn. Beide werden in Szeged um den begehrten Startplatz für die Paralympics kämpfen können, da es für beide zur B-Norm gereicht hat

Felix Höfner, der derzeit einzige hochklassige bayerische Para Kanute, sagte nach seinen Rennen: „Einfach überragend, wie das für mich ausging. Ich hatte das nach den coronabedingten Trainingseinschränkungen nicht erwartet. Jetzt gilt es, im Training weiterzuarbeiten, um mich weiter zu verbessern.“

Einzig Tom Kierey (KC Borussia Berlin) erreichte bei den Herren die A-Norm und machte damit den bisher einzigen Startplatz für Tokio bei den Männern in der Startklasse Kl3 fix.

Text: Christel Schlisio/Redaktion - Foto: Oliver Strubel

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