Hannes Aigner ist Weltmeister

Der Augsburger Hannes Aigner (AKV) hat bei den Kansulalom-Weltmeisterschaften in Rio die Janeiro die Goldmedaille im Kajak Einer gewonnen. Er siegte mit 0,96 Sekunden Vorsprung vor dem Olympiadritten von Rio 2016, Jiri Prskavec (Tschechien).

Dritter wurde überraschend der Russe Pavel Eigel. Der Olympiasieger Joseph Clarke hingegen ging mit Platz fünf leer aus. „Ich hab alles riskiert, hatte einen richtig guten Lauf und bin jetzt super happy, dass es geklappt hat“, freute sich Aigner über seine gelungene Olympiarevanche, denn 2016 hatten Clarke, Kauzer und Prskavec die Nase vorn. Aigner blieb bei den Spielen nur der undankbare vierte Platz.

Sein Augsburger Team-Kollege Sideris Tasiadis (KSA) holte mit Bronze sein erstes Einzel-Edelmetall bei einer Weltmeisterschaft. „Mein Finallauf war ok, ich habe unten etwas verloren. Das war ärgerlich für mich, aber ich bin trotzdem zufrieden und sehr froh, meine erste WM-Medaille geholt zu haben“, freute sich der der Olympiazweite von London 2012, dem bisher ein WM-Podest in der Sammlung gefehlt hatte.

Weitere Medaillen für den Deutschen Kanu-Verband fuhren im C1 der Leipziger Franz Anton (Gold) und im K1 Damen Ricarda Funk (Bad Kreuznach) mit Bronze ein.

In den Mannschaftsrennen kamen die deutschen K1 Damen mit Ricarda Funk, Jasmin Schornberg (Hamm) und Lisa Fritsche (Halle/S.) auf den Silberrang. Das C1 Herren-Team mit Sideris Tasiadis, Lennard Tuchscherer (Leipzig) und dem gesundheitlich noch angeschlagenen Franz Anton schrammte um 1,04 Sekunden nur knapp an Bronze vorbei. Die Kajak-Herren-Mannschaft mit Sebastian Schubert (Hamm), Hannes Aigner und Tim Maxeiner (Wiesbaden) paddelte beim Sieg des britischen Teams wie im Vorjahr auf den fünften Rang. Andrea Herzog, Lena Stöcklin (beide Leipzig) und Elena Apel (Kanu Schwaben Augsburg) blieb in der C1 Mannschaft nur der enttäuschende neunte Platz.

Text: Thorsten Funk/Red.
Foto: Rebekka Anton

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