Frühjahrstagung des Ressorts Umwelt und Gewässer

Befahrbarkeit von Wehren, aktuell drohende Flusssperrungen und vieles mehr stand auf der langen Tagesordnung.

Nach der Eröffnung durch Dr. Stefan Schmidt als Ressortleiter stand im Zentrum des Vormittags die Vorstellung der Rampenstudie, die nun endlich erschienen ist (demnächst auch unter Umwelt/Downloads elektronisch verfügbar). Initiator und Motor des Papiers, Rolf Renner, stellte sie vor. 

Die Studie dient vorrangig den Wasserwirtschaftsämtern zur Planung der Umgestaltung von Querverbauungen, so dass diese auch für Kanus durchgängig befahrbar sind. Dieses Wissen ist in den Behörden oft nicht vorhanden. Mit der vorgelegten Handreichung ist diese Lücke geschlossen. Allerdings bedarf es Fürsprecher vor Ort, die den Ämtern den Bedarf für die Durchgängigkeit auch nahebringen. Das heißt, dass es nach wie vor darauf ankommt, dass die Kanuvereine vor Ort, die von geplanten Umgestaltungen erfahren, aktiv werden: Sie sollten das Gespräch suchen und bei Bedarf die Behörden mit der vorgelegten Studie in der Planung unterstützen. 

Jeder Verein kann beim BKV entsprechende Exemplare anfordern.

Weiteres wichtiges Thema des Tages: Es drohen an verschiedenen Flüssen Fahrverbote. An der Pegnitz läuft unsere Klage gegen die neue Verordnung: Gegen die Ablehnung in der ersten Instanz liegt Einspruch beim Verwaltungsgerichtshof vor. Gegen den Verordnungsentwurf einschließlich saisonalem kompletten Fahrverbot haben wir beim zuständigen Landratsamt eine Stellungnahme eingereicht.

Fazit des Tages: Es gibt viel zu tun. Und wir tun unser Möglichstes, um die bayerischen Gewässer für alle naturverträglich paddelnden Sportkameraden offen zu halten.

Petra Münzel-Kaiser

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