Schleusen von SUP-Boards bundesweit verboten

Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn hat sich entschieden, das Schleusen von Stand-up-Paddle-Boards aus Gründen der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs sowie der Abwehr von Gefahren für die Personen an Bord bundesweit zu verbieten.

„Die Benutzung der Schleusen an Binnenschifffahrtsstraßen mit schwimmenden Gegenständen, auf denen kein sitzender Aufenthalt von Personen möglich ist, keine Festmacheeinrichtungen vorhanden und keine Absturzsicherungen gegen das Überbordgehen von Personen vorhanden sind, ist verboten. Dies gilt insbesondere für Surfbretter, die für das sogenannte Stand-Up-Paddling genutzt werden“, so der Wortlaut in der Allgemeinverfügung vom 26. Juli 2018.

In der Begründung wird u. a. ausgeführt: „Viel gravierender ist aber, dass die auf dem Gegenstand befindlichen Personen durch dessen Instabilität beim Schleusenvorgang ins Wasser stürzen können. Das wird vor allem dadurch begünstigt, dass die Personen in der Regel aufrecht stehen und schon dadurch nicht den für einen Schleusenvorgang erforderlichen festen Halt haben. Erschwerend kommt hinzu, dass auch keinerlei Absturzsicherungen gegen das Überbordgehen vorhanden sind. Verliert eine Person also das Gleichgewicht, so fällt sie über Bord. Wird der Schleusenvorgang in diesem Fall nicht unmittelbar gestoppt, so drohen Schäden an Leib und Leben, da durch das ein- oder ausströmende Wasser in den Schleusenkammern Verwirbelungen entstehen, gegen die auch geübte Schwimmer wenig ausrichten können.“

Die entsprechende Allgemeinverfügung ist im Bundesanzeiger vom 9. August 2018 bekanntgemacht worden und gilt damit ab dem 10. August 2018.

Redaktion

Zurück zur Übersicht