BKV Präsidium tagte am 16. September - Die Hauptthemen: Isarverordnung und Finanzen

Eigentlich war als Schwerpunktthema für diese Präsidiumssitzung die Erörterung der Finanzsituation vorgesehen. Aber schon zu Beginn war klar, dass es eine Änderung zur vorher verschickten Tagesordnung geben würde. Aus gegebenem Anlass war wieder der Ressortleiter Umwelt und Gewässer, Dr. Stefan Schmidt, zur Sitzung eingeladen worden. Und der hatten auf Bitten des Präsidiums den Rechtsanwalt Dr. jur. Steffen Kautz dabei. Dr. Krautz ist Spezialist für Verwaltungsrecht, er berät und vertritt den BKV und seine Mitglieder bei Gewässersperrungen und amtlichen Befahrungsverordnungen.

So stand gleich zu Beginn der Sitzung das weitere Vorgehens in Bezug auf die Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauch auf der Isar im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen im Mittelpunkt der Diskussion. Dr. Kautz erläuterte die rechtlichen Ansatzpunkte für das Einreichen einer Klage gegen die Verordnung beim Verwaltungsgericht. Nach seinen Erfahrungen rechne er je nach Anzahl der gegenseitigen Einlassungen mit einer Verfahrensdauer von ein bis zwei Jahren. Auf Bitten des Präsidiums gab er eine erste Schätzung der zu erwartenden Kosten ab. Auch die möglichen Wechselwirkungen zwischen der Petition beim Bayerischen Landtag und einem Klageverfahren wurden erörtert. Nach ausführlicher Beratung beauftragte das Präsidium Dr. Kautz mit dem Entwurf der Klageschrift.

Und dann war das Thema Finanzen an der Reihe. Zu diesem Thema war auch Annemarie Rogler, unsere Referentin Buchhaltung eingeladen. Der Vizepräsident für Finanzen, Klaus Neupert, erläuterte den Finanzstatus. Nach aktuellem Stand seien keine großen Abweichungen zur ursprünglichen Finanzplanung zu erwarten. Annemarie Rogler gab Anregungen zur Verbesserung der Prozesse bei den Lehrgangsabrechnungen.

Ein weiteres Thema war die erforderlich gewordene Neuvergabe der Gehaltsabrechnungen für die angestellten Trainer. Bislang hatte der Bayerische Landessportverband (BLSV) diese Aufgabe zentral für alle Mitgliedsverbände übernommen. Dieser Service war vom BLSV zum 30. September 2019 gekündigt worden. Mehrere Bayerische Sportverbände hatte daraufhin in gemeinschaftlich einen externen Dienstleister für diese Aufgabe gesucht und beauftragt. Diesem Vorgehen hat sich auch der BKV angeschlossen. Bei der nunmehr erforderlichen Übergabe der Daten an den Dienstleister gibt offensichtlich Verzögerungen. Die Geschäftsstelle wurde beauftragt, sich in Abstimmung mit den anderen Sportverbänden der Angelegenheit anzunehmen.

Sehr effizient wurden im weiteren Verlauf der Sitzung auf Basis der zuvor versandten schriftlichen Berichte die aktuellen Vorgänge in den Zuständigkeiten der weiteren Präsidiumsmitglieder diskutiert und mit gemeinschaftlichen Beschlüssen untermauert. Der Terminkalender wurde überprüft und ergänzt, die Teilnahme von Präsidiumsmitgliedern an den anstehenden Bezirks-Kanutagen wurde festgelegt. Als dann alle Punkte der sehr umfangreichen Tagesordnung erfolgreich abgeschlossen worden waren, konnte die Sitzung planmäßig nach etwa dreieinhalb Stunden beendet werden.

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