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Wichtige Erkenntniss
Die diesjährige Jugend-Ski- und Snowboard-Woche fand über Silvester in Tulfes in Tirol statt. Der BKV mietete die Jugendherberge für 50 Teilnehmer, 20 Übungsleiter und einen Hund. Wir wurden verteilt auf zwei Stockwerken untergebracht und bekamen als Verpflegung Frühstück, Lunchpakete und warmes Abendessen. Es gab überwiegend Sechserzimmer mit kalten Duschen. Der Sessellift war fünf Minuten Fußmarsch entfernt. 25 Pistenkilometer standen uns zur Verfügung. Gegenüber der Jugendherberge befand sich ein kleiner Supermarkt.
Und so begann´s:
Am Freitag, den 30.12.2011 versammelten wir uns ab 9 Uhr am MTV München, um gemeinsam in die Skiwoche zu starten. Der Reisebus wurde beladen, und dann machten wir uns auf den Weg nach Tulfes. Die Landschaft, an der wir während der zweistündigen Autofahrt vorbeifuhren, wurde mit jedem Kilometer weißer und bergiger, bis wir gegen Mittag unser Ziel erreicht hatten.
Dort bezogen wir unsere Zimmer, und Lehrgangsleiter Fabian Frauendorfer eröffnete den Lehrgang mit einem Skiwochen-Präsent für jeden Teilnehmer: Alle bekamen eine knallgrüne und warme BKV-Mütze im Tausch gegen den eigenen Personalausweis. Die Vorstellungsrunde folgte mit der Gruppeneinteilung.
Chaos
Am nächsten Morgen begann sich wieder das alltägliche Chaos in den Zimmern breitzumachen. Es wurden Skihelme, Rückenprotektoren und einzelne Handschuhe gesucht. Nach einem ersten schönen Tag auf der Piste mit jeder Menge gutem Schnee, dem alljährlichen Überlebenstraining mit Erste-Hilfe-Kurs und Lawinenkunde am Abend, näherten wir uns dem neuen Jahr.
Um 24 Uhr standen wir allerdings draußen im Regen und zählten das neue Jahr ein, was unsere Feierlaune aber in keinster Weise beeinträchtigte. Wie jedes Jahr lief laute und gute Musik, und es wurde getanzt.
Überlebenstraining
Nicht zu vergessen die Gaudi-Rallye: Wir wurden in Gruppen eingeteilt und mussten verschiedene Aufgaben meistern. Beispielsweise den Mandarinenlauf, den Limbotanz, die Insel im Zaubersee und das Zapfen kacken. Die Gaudi-Rallye ist jedes Jahr aufs Neue ein Riesenspaß, und es würde mir und allen was fehlen, wenn sie mal ausfallen würde.
Für all die folgenden Tage gab es wichtige Erkenntnisse im Überlebenstraining auf der Piste:
Eine Skiwoche ohne Panzertape ist unvorstellbar, denn es dient als Allround-Hilfsmittel auch bei größeren Problemen und ist stets hilfreich. Es bietet Sicherheit und Schutz ... egal bei welchem Ausmaß ...
Stiftung Oli testet
Die Helmpflicht wurde sehr genau genommen. Besonders unser Präsident legte viel Wert auf Sicherheit. Denn seine rote, nicht zu übersehende Bommelmütze ist die einzige Kopfbedeckung, die Olis Helmtest überstand. Dieser gestaltet sich so: Man gehe auf eine Brücke. Dann nehme man verschiedene Helme und werfe sie hinunter.
Das Ergebnis bewies, das alle Helme beschädigt oder kaputt waren. Das einzige sichere Modell war die rote Bommelmütze von Oliver Bungers, die diesen Test ohne weitere Schäden überlebt hat und somit Testsieger der „Stiftung Oli testet" wurde.
Möglichkeiten
Am dritten Tag war traditionell der Aktionstag untergebracht, an dem es verschiedene Möglichkeiten gab, den Tag zu nutzen. Man konnte das Schwimmbad besuchen, in einer Kletterhalle bouldern gehen oder den halben Tag auf der Piste verbringen.
Das Wetter machte gut mit. Es taute zwar leider durchgehend im Tal, aber weiter oben im Skigebiet gab es guten Schnee.
Lachmuskeln gestählt
So flog die Zeit dahin ... mit schönen Tagen auf der Piste, gelungenen Skitouren, dem Langlauf-Versuch und: siehe oben. Es rückte der Abschlussabend näher. Dieser hatte unsere Lachmuskeln gestählt für schlechtere Zeiten in der nahenden Schulzeit.
Am letzten Morgen mussten wir unser Betten abziehen, dann erst gab es Frühstück. Wir bemühten uns, die Zimmer einigermaßen anschaulich zurückgelassen, denn wir wollen ja mal wiederkommen. Um 11 Uhr gab es die Abschlussbesprechung, die unser Fabi leitete. Alle beteiligten Übungsleiter und Hilfsübungsleiter bekamen einen großen Dankesapplaus, und Fabi überreichte ihnen den jährlichen supertollen Kanukalender zum Einstimmen auf die neue Kajaksaison.
Nochmal ein herzliches Dankeschön an alle, die im Voraus an der Planung beteiligt waren, die Übungsleiter und Hilfsübungsleiter vor Ort und an die Herbergseltern, die im Großen und Ganzen auch ganz nett waren. DANKESCHÖN!
Lelia Chandon
Fotos von Andy
Fotos von Eva
Fotos von Marie
Fotos von Michi
Fotos von Uli
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