Der Jugend-Freestyle- Lehrgang in Augsburg war trotzdem super!
Der Freitag Abend begann bereits mit einem Höhepunkt: dem Abendessen in der Gaststätte am Hochablass. Auf den riesigen Salat, folgte eine Suppe, sodass wir schon ziemlich satt waren, als die Hauptspeise, Fleisch mit Pommes, serviert wurde. Die Essensmengen und auch die super Qualität, hielten das ganze Wochenende an, wobei wir erstaunlicher Weise im Laufe des Wochenendes immer größere Mengen verdrücken konnten- macht Paddeln etwa hungrig?
Am Samstag haben wir uns in drei Gruppen überlegt, wie man sich aktiv im Verein einbringen kann. Eine Gruppe hat sich Gedanken gemacht, wie man sich als Jugendlicher in den Verein einbringen kann. Als Jugendlicher hat man viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel regelmäßig am Training und anderen Vereinsaktivitäten teilzunehmen, Werbung für seinen Verein zu machen oder Jugenddeligierter, also sozusagen das "Sprachrohr der Jugendlichen", zu werden. Die zweite Gruppe hat heraus gearbeitet, was bei der Planung einer Jubi wichtig ist. Gerade die Auswahl einer geeigneten Location und die Überprüfung der Förderungsmöglichkeiten sind wichtige Punkte, die für eine erfolgreiche Jubi notwendig sind. Eine weitere Gruppe Jugendlicher überlegte sich mögliche Programmpunkte für Jubis, wie beispielsweise Raften, Canyoning, Klettern, Slacklinen oder Jonglieren. Anschließend durften wir uns dann endlich im Eiskanal austoben. Dazu wurden wir in Kleingruppen mit je einem Übungsleiter aufgeteilt, damit uns dieser auch optimal kritisieren, quälen und nicht zuletzt auch loben und helfen konnte. Leider war es sehr kalt, sodass in der Mittagspause die wenigen Sitzplätze auf der Heizung ("die ist im Sommer bestimmt nicht an" Doch!) hart umkämpft waren. Irgendwann mussten wir uns dann aber wieder von der angenehm heißen Heizung losreißen, da wir je nach Gruppe Kehrwasser fahren, Unterschneiden, Kerzeln, Spinnen, Cartwheelen oder Loopen üben wollten. Nach dem Paddeln wurden per Videoanalyse typische Fehler beim Freestyle- Kajak fahren angesprochen und jedem Teilnehmer wurden Tipps für den nächsten Tag gegeben. Am Abend fand, wie schon am Freitag, eine Pool- und Saunaparty statt. Vom Paddeln noch ganz durchgefroren, genossen wir die Wärme. Einige konnten sich dann aber doch nicht lange entspannen, sondern übten im Hallenbad noch fleißig verschiedenste Tricks oder die Eskimorolle. Am Sonntag gab es wahrscheinlich keinen, der seine Arme noch schmerzfrei hoch heben konnte. So waren wir auch recht froh, dass uns Jakob Ehrl nach dem reichhaltigen Frühstück erst mal den Ablauf und die Regeln bei Freestyle- Wettkämpfen erklärte. Danach haben wir dann wieder unsere nassen Paddelsachen angezogen und nach einigen schmerzhaften Paddelschlägen, vergaßen wir die Schmerzen und übten begeistert weiter. Am Ende haben sich dann fast alle noch mal ordentlich in der Waschmaschine waschen lassen und wir sind gemeinsam den Eiskanal hinunter geschwommen. Beim Abschied, war die große Frage: Bis nächstes Jahr? Das BLZ soll ja abgerissen werden. Der Lehrgang war aber so schön, dass wir auch nächstes Jahr unbedingt wieder gemeinsam paddeln wollen. Vielleicht werden wir ja mal den Kanupark Markkleeberg unsicher machen? Egal, wo, ich bin auf jeden Fall wieder dabei!
Lisa Bellmann (Kanuverein Nürnberg) |
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Geschrieben von: Ulrich Brunner am Samstag, den 27. November 2010 um 17:31 Uhr
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