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Jugend lernt Freestyle Es gab nur eines zu meckern
Augsburg 2008
Als nach und nach die ersten am Freitag eintrafen, ahnte noch keiner, dass es eine solch riesen Gaudi werden würde ...
Es fing wie bei fast jedem Wochenendlehrgang mit der Üblichen Eröffnungsrede vom Herrn „Vize-Präsidenten“ Bungers an. Anschließend begann die Vorstellungsrunde. Da aber einige etwas zu spät kamen und der Kurs somit auch etwas später „eröffnet“ wurde, wurden wir von dem wichtigsten Tagespunkt am Freitag unterbrochen: ABENDESSEN!!!!
So konnten sich schon die ersten „Neuen“ mit den „schon Bekannten“ während des Essens unterhalten, so dass sich bei der Fortsetzung der Vorstellungsrunde fast alle schon kannten.
Poolparty
Das darauf folgende Sicherheitsreferat war sehr informativ und erstaunlich gut, da keiner eingeschlafen ist und es sogar welche gab, die sich ernsthaft Gedanken bezüglich Sicherheit beim Freestyle fahren gemacht haben. Anschließend ging es wie üblich entweder in die Sauna oder zu „Poolparty“ im Keller.
Dass es dabei etwas später wurde, ist selbstverständlich, aber am nächsten Tag war trotz der noch etwas müden Gesichter allen die Vorfreude auf das Boot fahren anzumerken.
So konnte beim Vortrag von Ingrid Schlott „Was ist Kanu Freestyle?“ jeder, der noch am Schlafen war, die letzten Müdigkeitserscheinungen verdrängen und noch ein paar Tipps aufschnappen bevor es auf’s Wasser ging.
Am Durchwaschen
Während einige auf dem Jugendkanal Kehrwasser fahren übten und andere Kerzeln und Unterschneiden lernten, waren andere entweder in der Torpedowalze am Spinnen und wieder andere in der Waschmaschine am Durchwaschen.
Bis auf das Wetter war bis zum Ende des Tages fast alles perfekt. Einige hatten zum Teil so einen Spaß, dass sie sogar trotz des mäßigen Wetters den Kanal mehrmals hinunter geschwommen sind.
Von höchster Bedeutung
Da es aber mit der Zeit recht kühl und nass wurde (es regnete, und Paddler sind wasserscheu), beschloss man die Wasserarbeit etwas einzustellen und mit der Videoanalyse anzufangen. So konnte jeder seine Fehler selbst erkennen und hoffentlich daraus lernen. Danach ging es schnellstmöglich zum Restaurant, um einen möglichst guten Platz zu bekommen, da das Eröffnungsspiel der Fußball-EM dort übertragen wurde. Ein Ereignis, das auch für Paddler von höchster Bedeutung ist.
Da noch eine Gruppenarbeit auf dem Programm stand, mussten wir uns wieder zurück ins BLZ rollen und uns Möglichkeiten für moderne Jugendarbeit und Mitarbeitergewinnung überlegen. Doch erstaunlicherweise ging das ziemlich schnell, und so waren wir innerhalb von 45 Minuten schon fertig, weshalb wir uns noch die letzten Minuten vom Eröffnungsspiel anschauen konnten.
Feuer und Flamme
Am nächsten Tag ging es wieder auf’s Wasser. Die meisten machten trotz des etwas kühleren Wetters keine Faxen, sondern waren wider Erwarten ganz Feuer und Flamme, ihre Fehler vom Vortag zu verbessern und es jetzt richtig zu machen. So sind zum Ende des Tages hin fast allesamt die Waschmaschine einmal geritten/gesurft, und es gab keinen Grund für schlechte Laune. Alles in allem war es für jeden ein tolles und lehrreiches Wochenende und als einziges gab es zu meckern: ES WAR WIEDER ZU KURZ!!!!
Marcus Gottesbüren, Erlangen
Aus der Statistik: Der Lehrgang war mit 22 Teilnehmern so voll wie noch nie. Als Übungsleiter waren dabei: Ingrid Schlott, Viktor Kosebach, Martin Koll, Tim Neupert, Roland Wagner und Florian Dietrich. Lehrgangsleitung, Organisation, Video-Aufnahmen und Fotos: Oliver Bungers |