Start BKV-Jugend Berichte Jugend Wildwasserwoche 2011 - Lofer
Jugend Wildwasserwoche 2011 - Lofer

Lieblingsgewässer der Woche

Lofer/Camping Grubhof. Als die Wiwawo (Wildwasserwoche) 2011 anfing, regnete es leicht. Doch das sollte sich im Laufe der nächsten Tage ändern. Da strahlte dann die Sonne mit den Teilnehmern und den Übungsleitern um die Wette, und da machte das Paddeln auf den vielen Bächen in der Umgebung von Lofer dann so richtig Spaß!

Als mein Zelt stand, haben wir eine Vorstellungsrunde gemacht, wo wir in Gruppen eingeteilt wurden. Wer am besten gefahren ist, war eine Eins, und die Schlechteren waren in die Stufen zwei bis sechs eingeteilt. Die Gruppen bestanden jeweils aus ca. fünf Personen, die je nach Könnensstand während der ganzen Woche unterschiedliche Gewässer und Strecken paddelten.
Marshmallows am Lagerfeuer
Nachdem wir uns bei einer leckeren Gulasch-Suppe gestärkt hatten (die Verpflegung vom Restaurant des Campingplatzes Grubhof war während der ganzen Woche super!!!), ging es gleich zur Sichtung auf die Saalach. Beim Vorfahren konnten die Übungsleiter feststellen, ob jeder auch einigermaßen der richtigen Gruppe zugeteilt war. Am Abend haben wir uns in einer Vierergruppe abgemeldet, um zur Teufelsschlucht zu gehen. Die anderen haben sich mit Marshmallows ans Lagerfeuer gesetzt. Leider mussten wir schon um 10 Uhr abends ins Bett. Um 7 Uhr wurden wir geweckt, und anschließend gab es um 8 Uhr Frühstück.
Am ersten Morgen stand „Sicherheit“ auf dem Programm: Wir übten das Beladen der Hänger und Wurfsack werfen und berieten, welche Kleidung man auf einem Wildwasserfluss tragen sollte. Gegen Mittag zogen die einzelnen Gruppen los, meine Gruppe hat für den Anfang mal die Entenlochklamm unsicher gemacht. Während wir auf unsere Übungsleiter warteten, haben wir Spiele gespielt wie z. B. Hip Hop. Dabei steht man im Kreis, jeder hat sein Paddel in der Hand und wenn einer Hip sagt, dann muss jeder das Paddel links von sich auffangen. Aber die Paddel müssen stehen bleiben. Bei Hop geht es genauso, nur nach rechts.
Aktionstag mit Parcours
Schließlich ging es bei schönstem Wetter aufs Wasser. Bei einer Pause haben wir die Springersicherung geübt. Nach dem Abendessen bekamen wir unsere tollen Lehrgangs-T-Shirts. Am nächsten Tag hatten wir eine Paddelpause bzw. Aktionstag. Die verschiedenen Angebote beinhalteten z. B. die Besichtigung der Lamprechtshöhle, mit Riverbugs (das ist so etwas Ähnliches wie Hydro Speed) die Saalach hinab „paddeln“ oder eine Seilbahn bauen.
Am Ende des Tages haben die Übungsleiter einen Parcours aufgebaut. Als Erstes musste man die Ablassschraube eines Kajaks schließen - jedoch ohne die Schraube zu drehen. Dann gab es noch so eine Art Spinnennetz, durch welches man mit seiner Gruppe hindurch kommen musste. Natürlich wurde die Seilbahn auch benutzt, und zwar musste man Plastikflaschen aus der Saalach holen, und noch Vieles mehr.
Mein Lieblingsgewässser
Beim „Umwelttag“ rückten wir gegen Abend aus zum Müll sammeln, was schon fast in einen Wettbewerb ausartete. Jede der neun Gruppen bekam auf dem Rundkurs einen Wegabschnitt zwischen der Bundesstraße Grubhof und Lofer zugeteilt. Ganze zehn Säcke, teilweise randvoll, fanden wir am Straßenrand, auf den Wiesen und an den Ufern der Saalach. Unglaublich, was wir alles fanden: von der Auto-Spiralfeder über Autoteile bis hin zu Zigarettenkippen, und natürlich jede Menge Plastikmüll. Schließlich mussten wir den anderen erklären, welche Eingriffe der Mensch in die Natur vornimmt – das ging vom Skilift bis zur Überdüngung, vom Müll mal ganz abgesehen.
Am nächsten Morgen sind wir die Salzach gepaddelt. Dieser Fluss war mein Lieblingsgewässer der Woche wegen der vier langen, rutschenartigen Wehre. Auf dieser Strecke haben wir dann ein Paddel verloren und eins gebrochen, ein Kajak ist aufgeplatzt, und mein Canadier ist hinten gebrochen. Pech! Am Abend wurde uns erklärt, was Öffentlichkeitsarbeit ist. Anschließend haben wir noch die Bilder angeschaut, die wir bis dahin gemacht hatten.
Der schlimmste Tag von allen
Am vorletzten Tag haben wir die Königsseer Ache befahren. Diese wunderschöne Ache beinhaltet drei künstliche Wehre. Beim ersten habe ich mein OC1 vorne gebrochen; zum Glück nur die erste Schicht, so konnten wir weiterpaddeln. Die anderen Lehrgangsteilnehmer hatten nicht so viel Pech wie ich … Am Schluss hab ich noch mit Andi die Canadierrolle in einem sehr kalten Nebenflüsschen geübt. Auf dem Abendprogramm stand diesmal Erste Hilfe. Also übten wir, jemanden in eine Wärmedecke einzuwickeln und die stabile Seitenlage.
Und so brach schließlich der letzte Tag der WiWaWo in Lofer an. An diesem Tag paddelten wir noch mal von Au bis Unken, diesmal mit mehr Wasser. Am Abend kam BKV-Präsident Oliver Bungers, und wir gingen alle zusammen zum örtlichen Schützenhaus. Dort sangen wir Karaoke, lachten und hatten einfach sehr viel Spaß. Dann kam der schlimmste Tag von allen: der Tag der Abreise. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!
Martina + Wolfgang

 

 

 


 

Erste Fotos

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Geschrieben von: Ulrich Brunner am Dienstag, den 09. August 2011 um 19:05 Uhr   
 
 

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