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DKV-Jugendhauptausschuss macht Hoffnung zunichte
Ruit. Angestoßen durch den letzten Bayerischen Kanutag in Passau und motiviert, den Einstieg in den Wanderfahrerwettbewerb zu erleichtern, entwickelte die Bayerische Kanujugend einen Antrag an die Deutsche Kanujugend zur Überarbeitung des Bronze-Wanderfahrerabzeichens im Schüler- und Jugendbereich.
Ziel des Antrags waren u. a. die Vereinfachung der mittlerweile sehr bürokratischen Wanderfahrerabzeichen-Regularien sowie der vereinfachte Einstieg ins Wanderfahrerabzeichen. Der Qualität dieses Abzeichens sollte jedoch kein Abbruch getan werden (keine Änderung von Silber/Gold).
Die Einführung einer vereinfachten Regelung wurde im Jugendhauptausschuss der Deutschen Kanujugend heftig diskutiert. Meinungen wie "Das Wanderfahrerabzeichen ist ein Leistungsabzeichen, und dessen Qualität darf nicht gemindert werden" sowie "Änderung ist zwar erstrebenswert, man muss jedoch spartenspezifische Anpassungen vornehmen" bis hin zu "Abschaffung des Wanderfahrerabzeichens und Einführung eines komplett neuen Systems ist die einzige Möglichkeit, das Wanderfahrerabzeichen in Zukunft attraktiv zu machen" wurden diskutiert.
Die Abstimmung zeigte ein aus bayerischer Sicht entsprechend trauriges Bild: Der Antrag ging mit zwei Fürstimmen (beide aus Bayern) unter. Einziger Lichtstreifen am Horizont des jungen Wanderpaddlers: Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit den zukünftigen Regularienbefassen soll.
Eine zeitnahe Änderung scheidet somit zunächst aus, auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppe (in der die Bayerische Jugendleitung mit vertreten ist) sind wir gespannt. Fakt ist eine weitere Verzögerung in Zeiten sinkender Beteiligung am Schüler-/ Jugend-Wanderfahrerabzeichen.
Tim Neupert, Vizepräsident Jugend |