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Bitte beachten: Die Seite des HND mit den Pegeltelefonnummern öffnet einen neuen Tab, wenn man dort den WW-Amtsbereich wechselt. Das gilt auch für die direkt verlinkte Seite unter dem Menüpunkt Pegelansagedienst!
Hinweis des HND: Zu Hochwasserzeiten erfolgt z.Zt. eine stündliche Bereitstellung der Daten von Pegeln, die von Hochwasser betroffen sind. Aus technischen Gründen erscheinen die Daten erst mit einer kurzen Verzögerung im Internet. Außerhalb von Hochwasserzeiten findet lediglich nach 5 Uhr MEZ und nach 15 Uhr MEZ (zur Sommerzeit nach 6 Uhr und nach 16 Uhr MESZ) eine Aktualisierung der Messdaten statt. An Werktagen werden die Daten einmal täglich stichprobenartig kontrolliert und ggf. korrigiert. Ansonsten handelt es sich bei den Daten um Rohdaten, die vollautomatisch ohne Kontrolle erfasst werden. Gemessen wird immer nur der Wasserstand, der Abfluss wird über das Profil berechnet und kann daher bei Extremwasserständen auch mal nicht ganz korrekt sein.
Die Hochwasserzentrale und der Bayerische Hochwasser-Nachrichten Dienst bieten Informationen auch speziell für die kleinen Displays von Smartfones: kurz: http://mhwz.de oder http://m.hochwasserzentralen.de/ bzw. http://m.hnd.bayern.de
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Pegelinfo und weiteres für mehrere Länder (ehem. kajak.at):
http://4-paddlers.com/293/peg/onlinepegel.html
umfangreiche Pegel- und Befahrungsinformationen für diverse Länder:
Kanusportring
Pegelinfoseite für Frankreich:
www.eauxvives.org
Pegelinfoseite für Italien:
http://www.ckfiumi.net/idro/ bitte beachten, der Link öffnet die Seite ganz nach unten gescrollt.
„Wo kann man denn überhaupt noch paddeln?“
war eine häufig gestellte Frage in diesem außergewöhnlich trockenen Frühjahr. Damit man nicht erst an der Einsatzstelle fluchend - „Sch… kein Wasser!“ - erkennt, dass das Wasser nicht reicht, sollte man sich erst informieren und dann paddeln.
 
Auf der Homepage des BKV (www.kanu-bayern.de) findet man in der Rubrik Freizeitsport unter Gewässerservice die gewünschten Informationen. Am aktuellsten und mit Hinweisen zu den Befahrungsregelungen ist die Pegelliste, in der deutlich durch grüne bzw. rote Schrift signalisiert wird, ob das Wasser reicht oder nicht. Aber Achtung! Immer auf die Bezugsstrecke schauen, denn es kann durchaus sein, dass nur bestimmte Teilstrecken zu wenig Wasser haben. Der Rißbach beispielsweise hat fast immer genug Wasser, und der Hinweis auf eventuell zu niedrigen Wasserstand bezieht sich nur auf die selten gefahrene obere Teilstrecke ab Hagelhütten.
Es wurden auch nicht für alle Flüsse Mindestpegel festgelegt, denn z.B. die Isar zwischen Tölz und München hat immer genug Wasser für eine Befahrung und das gilt natürlich auch für die großen Flüsse wie die Donau.
Noch ein wichtiger Hinweis: klickt man auf das kleine Grafiksymbol neben dem aktuellen Pegelstand, so kommt man zu den Pegelinformationen des hnd (Hochwassernachrichtendienst Bayern www.hnd.bayern.de); hier findet man eine Fülle weiterer Informationen, wie den Verlauf über einen selbst wählbaren Zeitraum, und die Durchflussmenge, aber auch Karten (z. B. über Niederschläge), in denen man sieht, wo es am meisten geregnet hat (oder man interessiert sich für die Wassertemperaturen der Seen).
Diese Pegelinformationen gibt es in ähnlicher Form auch für die übrigen Bundesländer. Da gibt es ein länderübergreifendes Hochwasserportal (http://www.hochwasserzentralen.info/info.htm), in dem die gewünschte Pegelinformation der einzelnen Bundesländer angeklickt werden kann.
Besonders übersichtlich grafisch gestaltet ist die Homepage der Schweiz (http://www.hydrodaten.admin.ch/de/index.html?lang=de), aber selbst da ist noch eine Steigerung möglich:
http://www.rivermap.ch/map.html
Hier sind nämlich die Pegelinformationen in eine Karte integriert und man kann sich übersichtlich alle Informationen mit der Maus anzeigen lassen.
Pegel oder Durchflussmenge? Meist wird der Pegel herangezogen; allerdings setzt das voraus, dass man die Pegelstände kennt, oder dass NW-MW-HW mit angegeben sind. Denn der Pegel 75 cm kann bei dem einen Fluss Hochwasser bedeuten, während es bei einem anderen Fluss zur Befahrung nicht ausreicht. Aussagekräftiger sind die Durchflussmengen (m³/sec), denn so sind Flüsse vergleichbar. Minimum sind eigentlich immer 4 m³/sec, 8 m³/sec sind bei kleineren Flüssen Mittelwasser (gilt z.B. gleichermaßen für Ammer, Loisach und Rißbach),
20 m³/sec sollten es wenigstens bei größeren Flüssen (Isar) sein, und bei der Donau oder am Inn sind es natürlich noch wesentlich mehr.
Durchflussmengen zu kennen ist natürlich wichtig für Kajakreisen in der Ferne, denn sonst kann man die Pegelangaben nicht einschätzen. Im Internet sind Pegelinfos inzwischen weltweit verfügbar – selbst in der abgelegensten Pampa Argentiniens gibt es Pegelstationen mit Datenfunk. Nur in der Mongolei nicht: Dort haben wir auf Wanderfahrten mit 600 km bzw. 550 km Strecke keinen einzigen Pegel gesehen!
Also: Informiere Dich zuerst, und dann klappt es mit der Handbreit Wasser unter dem Kiel!
Erich Konopicky
Fachreferent Pegelinformation im Referat Umwelt & Gewässer im BKV

Die Pegelstände ausgewählter bayerischer Flüsse und deren empfohlene Mindestpegel können über mehrere Möglichkeiten abgefragt werden. Die Pegel-Info des Bayerischen Kanu-Verbandes werden im Internet ganzjährig laufend aktualisiert.
Die von Kanusportlern ermittelten Mindestpegelmarken beziehen sich bei längeren Flüssen auf Grund unterschiedlicher hydrologischer Gegebenheiten auf sog. Pegelbezugsstrecken. Die Meldungen zu den Wasserständen werden, wenn erforderlich, durch Hinweise auf Befahrungsregeln, Sperrfristen und mögliche Befahrungsverbote ergänzt. Die angegebenen Mindestpegelmarken sollten in eigenem Interesse unbedingt eingehalten werden. Sie sind nicht nur nach ökologischen, sondern auch nach sportlich-fahrtechnischen Gesichtspunkten ausgelegt.
Vorgesehen ist, die Pegel-Info auch auf allgemeine Informationen und fahrtechnische Hinweise wie Baustellen, Gefahrenstellen, geänderte Umtragestellen und Veränderungen gegenüber Flusskarten und Flussführer zu erweitern. Dazu ist allerdings auch erforderlich, dass diese Informationen zentral gesammelt und im Pegelinformationsdienst, Kanusport und Kanukurier veröffentlicht werden.
Der Aufbau eines Netzwerkes zur gezielten Erfassung und Veröffentlichung dieser Informationen ist vom Breitensportausschuß des BKV geplant. Interessierte Kanusportler die sich daran beteiligen möchten, wenden sich bitte an:
Der Bayerische Kanuverband ist ferner bestrebt die Aktualität der Pegelinformationen und der Mindestpegelmarken laufend zu verbessern. Anregungen dazu nimmt jederzeit gerne unsere Geschäftstelle entgegen. Telefon: 089/15702-418 / Fax: 089/715702-449 e-mail:
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