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Freizeitsport
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„Ist Kanusport auf Bundeswasserstraßen zukünftig noch möglich.“
Das Editorial im Kanusport 4/2011 von Hermann Thiebes ist für einige Mitglieder nicht ganz nachvollziehbar. Es bezieht sich zum Einen auf die Einschränkungen, welche die Wasser- und Schifffahrtsämter (z.B. Regensburg/Donau) für organisierte Touren erlassen. Die Veranstalter werden dadurch sowohl personell, als auch finanziell belastet. Diesem müssen wir Paddler gemeinsam entgegentreten. Unsere bisherigen verhandlungsseitigen Bemühungen waren in diesem Punkt nicht sehr erfolgreich. Zum Anderen bezieht sich die Aussage auf die bisherigen Binnenschifffahrtsstraßen wie z.B. Lahn oder Aller, die in die Verantwortung der Länder übergeben werden sollen und somit nur noch Gewässer 1. Ordnung wären. Hier befürchtet man Einschränkungen des Kanusports, mit einer Zunahme des Einflusses des Naturschutzes. Unsere Sportkameraden benötigen hier unsere Solidarität. Aber ganz klar, wir Kanusportler sind für den Naturschutz, Renaturierungen usw., aber gleichzeitig muss der umweltverträgliche Kanusport möglich sein. Wir machen unser Recht auf den Gemeingebrauch geltend. Einer bundesweiten Verrechnung von Ausgleichsmaßnahmen für anderweitige Eingriffe in die Natur zwischen den Regionen können wir nicht zustimmen! Eine Unterstützung durch Kanu-Vereine und Paddler über Protestschreiben an die Bundestags- und Landtagsabgeordneten ist gewünscht.
Musterschreiben (Word *.doc Format) zum Download hier:
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Geschrieben von: VP Freizeitsport am Dienstag, den 19. April 2011 um 19:43 Uhr
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