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München. Am Wochenende 3./4. Juli fand der zweite WW-Lehrgang des Bayerischen Kanu-Verbandes, Ressort Wildwasserwandern, statt. Im Gegensatz zu den anderen Lehrgängen 1 und 3 handelte es sich hier um einen Techniklehrgang, der zum Ziel hatte, die grundlegenden Paddeltechniken zu vermitteln und zu üben.
Die Floßlände im Herzen von München war die ideale Location. Auch das Wetter spielte super mit. Bei Temperaturen um die 30 Grad war es auch kein Problem, wenn einer mal den Fischen Guten Tag sagte.
Wie üblich für Lehrgänge war die Bandbreite des Könnens der Teilnehmer sehr unterschiedlich. Vom Anfänger auf dem Gebiet des Wildwassers bis hin zum WW-Crack war alles anzutreffen.
Alle Teilnehmer wurden nach einer kurzen Begrüßung je nach ihrem Können auf die sieben Übungsleiter auf geteilt. Nach etwas Einpaddeln mit Übungen zur flachen Paddelstütze, Grundschlag, Bogenschlag und Ziehschlag, ging es dann weiter zum sogenannten Schaukelpferd. Dies ist ein kleiner Abschnitt mit einer Engstelle, an der eine etwas stärke Strömung herrscht. Im Wechsel übten dort die meisten Gruppen das Anwenden der Seilfähre sowie das Ausfahren und Einfahren in das Kehrwasser. Der Rest übte an kleineren Surfwellen etwas weiter oberhalb die Bootsbeherrschung.
Der Sonntag verlief ähnlich - nur ging dem Üben der Paddeltechnik eine Sicherheitsübung mit Wurfsackwerfen und Bergen eines oder sogar mehrerer Schwimmer voraus.
Im Rahmen des Lehrganges fanden auch kurze Vorträge statt, zu den Themen
- Gesunde Ernährung
- Erste Hilfe
- Ausrüstung im Wildwasser
Alles in allem war es ein sehr gelungenes Wochenende, dass hoffentlich jeden Teilnehmer wieder ein Stück weiter gebracht hat.
Klaus Zanker
Ergänzungen von Bernd Sachs:
Insgesamt nahmen an dem Lehrgang 30 Teilnehmer aufgeteilt auf sieben Übungsleiter teil. Das ermöglichte das Trainieren in kleinen Gruppen so dass man ausgiebig sich verbessern konnte. Am Sonntag war der Vormittag voll im Zeichen von Sicherheitsübungen sowie Erste Hilfe, die ebenso für ambitionierte Wanderfahrer und Wildwasserfahrer immer wichtig sind und ständig wiederholt werden müssen. Ich möchte mich ausdrücklich bei Susi, unserer Übungsleiterfrauenquote, sowie allen Übungsleitern für ihr Engagement bedanken. Die Teilnehmer haben es ihnen ebenfalls gedankt.
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