Keine Diskussion wert

Paulushofen. Konstruktive, sachliche Diskussionen kennzeichneten eine Verbandsausschusssitzung, die im Bayerischen Kanu-Verband eine völlige Neuheit war. Statt langer Formalien und Berichte galt die außerordentlich einberufene Tagung nur einem einzigen Ziel: Arbeitsthemen bearbeiten und damit den Weg für die Zukunft und den Bayerischen Kanutag 2011 vorzuzeichnen und zu ebnen.

Hatte der Versand der Arbeitsunterlagen im Vorfeld bereits eine kontroverse E-Mail-Diskussion ergeben, so waren die Teilnehmer dann doch überrascht, wie zielgerichtet letztendlich gearbeitet wurde. Alle zogen an einem Strang und verblüfften manchmal mit unerwarteter Klarheit und Offenheit, wenn es um Entscheidungen ging.

Sparkurs

Der kommissarische BKV-Präsident Oliver Bungers hatte schon im Vorfeld einen Bericht über die Arbeit des Präsidiums vorgelegt, so dass sich die Teilnehmer schnell den "großen" Themen widmen konnten. Auch der Entwurf über eine Finanzordnung war bald erledigt.

Zweimal hatte die Arbeitsgruppe Finanzen getagt. Oli Bungers, Sigrid Straub (Vizepräsidentin Finanzen), Annemarie Rogler (Referentin Buchführung), Gert Molewski als Vertreter der Basis, Beate Ganser als Vertretung des Leistungssports und Willi Rogler als Berater aus ganzheitlicher Sicht hatten dabei den Haushalt des BKV analysiert und auf den Prüfstand gestellt. Sie wollten Einsparpotenzial und Einnahmemöglichkeiten herauszufinden, um schon angekündigte geringere Staatsmittel für die nächsten Jahre und die vom DKV mit Wirkung zum 1.1.2012 geplante Beitragserhöhung nach Möglichkeit abzufangen. DOSB und BLSV haben ihre Beiträge bereits erhöht.

 

 

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Geschrieben von: Uschi Zimmermann am Samstag, den 27. November 2010 um 19:26 Uhr