Start Leistungssport Rennsport Aktuelles Schülerkajak als Dankeschön
Schülerkajak als Dankeschön

Uebergabe_SchuelerkajakKleinheubach. Als Schüler haben Florian Opitz und Max Dietrich bei der Wasser-Sport-Gemeinschaft Kleinheubach (WSG) mit dem Kanusport begonnen. Dass beide nicht nur fleißig trainiert haben, sondern ausgesprochene Talente waren, hat man schnell entdeckt. Zahlreiche Titel haben sie für ihren Verein eingefahren.

Dann eröffnete sich eine Zukunftschance, bei der die heute 18- und 16-Jährigen Schule und Kanusport besser verbinden konnten: Die Kleinheubacher wechselten in das Sport-Internat nach Leipzig, während die Familie in der Heimat am Main blieb.

Florian Opitz ist inzwischen Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft und fuhr dieses Jahr bei der Junioren-Weltmeisterschaft mit Platz 5 im Zweierkajak ein tolles Ergebnis ein. Bei der Deutschen Meisterschaft am Wochenende sammelte er vier Medaillen: Gold im Zweier- und im Viererkajak über 200 m sowie Bronze jeweils im Viererkajak über 1.000 m und 5.000 m. Damit war er der mit Abstand erfolgreichste „bayerische“ Fahrer.

Max Dietrich holte Bronze im Zweierkajak über 5.000 m und belegte im Viererkajak über 500 m den 4. Platz. Das Leistungen, auf die alle stolz sein können: die Sportler, die früheren und jetzigen Trainer, aber auch die Eltern, die Opfer bringen, um dieses Sportgymnasium finanzieren zu können.

Auch der neue Verein der beiden, der SC DHfK Leipzig (die frühere Trainerschmiede und Sporthochschule der DDR) ist stolz darauf. Trainer Alexander Schuck – er war 1985 Weltmeister im Kanurennsport – und Sachsens Präsident Hans Eiche sind auch dankbar für die Leistungen, die die WSG Kleinheubach für Florian Opitz und Max Dietrich erbracht haben. Hier wurden die Grundlagen und damit die Voraussetzungen für eine künftige Karriere im Kanusport geschaffen.

Schuck und Eiche übergaben nun als Zeichen ihrer Dankbarkeit anlässlich der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport in Oberschleißheim ein fabrikneues Schülerboot an Egon Wetzel, Vorstandsmitglied in der WSG Kleinheubach, für die Nachwuchsarbeit am fränkischen Untermain. Die Leipziger könnten sich gut eine Kooperation sowohl im Bereich beider Kanu-Landesverbände, wie auch auf Vereinsebene vorstellen, z. B. bei gemeinsamen Trainingslagern im In- und Ausland, aber auch beim sächsischen Testsystem. Davon könnte jeder Sportler profitieren.

 

Foto: Egon Wetzel (rechts) von der WSG Kleinheubach freut sich über das Schülerboot der Leipziger, v. l. Alexander Schuck, Max Dietrich, Florian Opitz und Präsident Hans Eiche.

Geschrieben von: Uschi Zimmermann am Dienstag, den 13. September 2011 um 19:17 Uhr