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Kanu-Erlebniswelt überzeugte erneut Besucher der f.re.e
München. Die f.re.e (früher C-B-R) ist eine Erfolgsgeschichte für den Bayerischen Kanu-Verband (BKV). Die Messe braucht die Kanu-Erlebniswelt – der Kanusport braucht diese Messe – und der BKV ist mit seinem Info-Stand und Aktionen im großen Wasserbecken und auf der Showbühne mit Megabildschirm mittendrin. Das war auch 2011 wieder ein einziger Triumphzug, obwohl der ungünstige Termin außerhalb der Faschingsferien an den Wochentagen weniger Besucherzahlen bescherte.
Dafür boomte es am Samstag und Sonntag – es blieb kaum Zeit zum Luft holen. Schlag 10 Uhr mit der Öffnung war die Kanu-Erlebniswelt voller Besucher, und das blieb so bis zum Schluss. An den Ständen der Händler und Hersteller wie auch am BKV-Info-Stand drängten sich informationshungrige Gäste. Zum ersten Mal war darunter hoher Besuch aus dem Deutschen Kanu-Verband: Jens Perlwitz, Vizepräsident Leistungssport. Er war restlos begeistert: vom einmaligen Ambiente, von dem, was hier in der Kanu-Erlebniswelt auf die Beine gestellt wurde und wie direkt hier Theorie und Praxis des Kanusports verknüpft waren.
Das Podium war die perfekte Bühne, um publikumswirksam Werbung für die großen Kanusport-Events 2011 zu machen: die Weltmeisterschaften im Wildwassersprint (11.-13.6., Augsburg) und im Kanu-Freestyle (20.-26.06., Plattling).
U. a. Mitglieder der deutschen Nationalmannschaften beider Sportarten ließen das Wasser im Becken kochen und die erschrockenen Zuschauer respektvollen Abstand halten. Zwischen den aktiven Programmpunkten standen unzählige Kinder geduldig in einer langen Schlange an, um einmal im kurzen Kajak auf dem Wasser zu paddeln.
Zum zweiten Mal bewiesen einige Kanupolospieler – diesmal vom MTV München -, dass sie „tierisch viel Spaß“ (O-Ton Anton Mayer) beim Spiel mit dem Ball haben und dabei auch noch einige Regeln einhalten müssen. Rafting musste sich im Wasserbecken notgedrungen mit Zahmwasser begnügen.
Am Sonntag zeigte der Nachwuchs der Kanu Schwaben Augsburg, mit welchem Geschick die Jungen und Mädels ihr Slalomboot durch die eng gesetzten Torstangen manövrieren können.
Der Handrollen-Wettbewerb ließ am Ende der f.re.e noch einmal richtig Spannung aufkommen und zog viel Publikum in seinen Bann, das fasziniert die Rollen mitzählte und laut Beifall klatschte. 26 Handrollen in einer Minute reichten für Wolfram Seiden und Philipp Moser zum 1. Platz.
Das anspruchsvolle Programm auf dem Podium hatten wieder Fred Raßweiler für den Kanusport und Jürgen Steiger für den Tauchsport gemeinsam auf die Beine gestellt, koordiniert vom unermüdlichen Volker Strüwing. 96 Akteure im Kanu- und Tauchbecken bzw. auf der Bühne zeugen von durchgängigen Aktivitäten – die zahlreichen Kinder beim Schnupperpaddeln und Schnuppertauchen noch gar nicht mitgezählt. Ohne das großzügige Sponsoring von Franz Schindler von Pscine-Laghetto Deutschland (www.pool-deluxe.de) wären diese spritzigen Attraktionen gar nicht möglich: Er hatte zum wiederholten Mal die Wasserbecken in der Größe 660 x 1270 cm kostenlos zur Verfügung gestellt.
Ausführlicher Artikel im kanu-kurier Nr. 2/2011 (erscheint Anfang April) Noch mehr Fotos auf facebook: Bayerischer Kanu-Verband
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